START SOMEWHERE Firehouses, Nairobi, Kenia

Über die gemeinnützige START SOMEWHERE GmbH aus München haben wir an dieser Stelle bereits berichtet: Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensbedingungen in Kibera, Nairobi, einem der größten Slums Afrikas, nachhaltig zu verbessern. Dazu unterstützt START SOMEWHERE die Locals beim Bau von Schulen, Wohnhäusern und Öffentlichen Gebäuden. Für ein Schulgebäude und eine öffentliche Bibliothek durfte LEICHT hierbei bereits die Tragwerksplanung leisten. Nun wurde ein drittes Bauprojekt fertiggestellt – und ein viertes ist bereits in der Pipeline.

Die START SOMEWHERE Firehouses tragen ihren Namen nicht ohne Grund: Bei einem Feuer im vergangenen Jahr waren ihre Vorgängerbauten aus Wellblech komplett abgebrannt, Dutzende Bewohner wurden von heute auf morgen obdachlos.



Für den Wiederaufbau der zerstörten Wohnungen wurden nun TwistBlocks verbaut – brandsichere, wiederverwendbare Betonhohlsteine, die als modulares, mörtelloses Stecksystem von Hand auf- und abgebaut, und von den Locals selbst produziert werden können. Um das zweigeschossige Mehrparteienhaus mit Stahlbetondecke nicht nur brand-, sondern auch erdbebensicher errichten zu können, wurden zusätzlich Stahlstützen errichtet. Ebenso für den angrenzenden, zweigeschossigen Sanitärbau.

Das Tragwerk für die Neubauten sowie die Position und Bewährung der Decken, der Stahlstützen, der Ringbalken und der Unterzüge berechnete LEICHT. Um die bauliche Umsetzung durch die Locals möglichst einfach zu gestalten und die ausführenden Kräfte vor Ort nachhaltig zu befähigen, plante der verantwortliche LEICHT Ingenieur Fabian Amort derart, dass notwendige Detail-Lösungen exakt denen aus den beiden Vorgängerprojekten entsprachen. Die Abstimmung, Qualitäts- und Ausführungskontrolle erfolgte dann remote via Video Call.

So entstandenen zwölf Wohneinheiten mit angrenzendem Sanitärbau, die Anfang des Jahres bezogen werden konnten. Ein nächstes, viertes Projekt mit START SOMEWHERE ist indes bereits angelaufen: der Wiederaufbau der Bethany Joy Grundschule in Kawangware.

Architekt:
Bauherr:

LORDS CRICKET, London, UK

Das beeindruckende Projekt „Lord‘s Cricket Ground – Warner Stand“ ist Finalist in der Kategorie „Sport in Architecture“ bei den „World Architecture News (WAN) Awards 2018“. Die im Jahre 1814 angelegte Spielstätte befindet sich an der St. John’s Wood Road westlich des Regent’s Park in London und bietet Plätze für rund 28.000 Zuschauer. Das Stadion gilt als die wichtigste und traditionsreichste Adresse für Cricket weltweit. Die „Warner“-Tribüne, ursprünglich 1958 errichtet, wurde durch eine neue und moderne Konstruktion ersetzt. Die Überdachung ist halb-lichtdurchlässig, mit weit auskragenden Brettschichtholzbindern aus American White Oak, die von HESS TIMBER mit vormontierten Stahlteilen geliefert wurden. Für die Verwendung der im Projekt eingesetzten American White Oak war im Vorfeld eine umfangreiche Forschung- und Entwicklungsarbeit notwendig.



Bauherr:
MCC

Auftraggeber:
Taiyo

Architekt:
Populous

Fotos:
Jon Cardwell

Abfallwirtschaftsamt, München


Der AWM ist Deutschlands größter kommunaler Entsorgungsbetrieb: Knapp 1.400 Mitarbeiter bewerkstelligen hier täglich die Leerung von 53.000 Münchener Mülltonnen. Für seinen 200 Wagen starken Fuhrpark hat der AWM einen Carport – mit einem außergewöhnlichen Dach: 3.000 m² des 8.000 m² großen ETFE-Folienkissen-Daches werden mit flexiblen Dünnschicht-Photovoltaik-Zellen versehen. Für die projektbegleitende Qualitätskontrolle standen dem Baureferat der Landeshauptstadt München die Experten von LEICHT zur Seite.


Bauherr:
Abfallwirtschaftsamt München

Auftraggeber:
Baureferat der Landeshauptstadt München

Architekt:
Ackermann und Partner BDA, München

Fotos:
LEICHT

Coca cola Store, Disney Springs, Orlando, USA

Auf dem an die Flaschenabfüllanlagen der 20er Jahre angelehnten Neubau des Coca-Cola Stores der Walt Disney World in Florida befindet sich eine 400 m² große Dachterrasse mit Bar. Die Planung der Terrassenüberdachung aus sechs ETFE-Kissen-Schirmen mit Stahltragwerk übernahm LEICHT. Da sich das Gebäude in einem Risikogebiet für Hurrikans befindet, waren spezielle Berechnungen erforderlich, damit die Überdachung den Wetterbedingungen standhält.



Bauherr:
Coca Cola

Auftraggeber:
Birdair Inc. (USA)

Architekten:
Baker Barrios Architects
Tampa, FL
USA: Mike Houseman

Fotos:
www.wdwmagic.com

Projektname





Auftraggeber:
Bayerische Hausbau GmbH & Co. KG

GRUNDSCHULE ERLENAU, Rosenheim

Der bestehende eingeschossige Teil der Grundschule wurde mit einer Aufstockung in Holzmassivbauweise erweitert. Dies schafft Raum für zwei zusätzliche Klassenräume. Ergänzend hierzu wurde ein Aufzugsturm ergänzt, um einen barrierefreien Zugang zum ersten Obergeschoss zu ermöglichen.



Auftraggeber:
Stadt Rosenheim ZGM

Architekt:
Hamberger Kreupl Architekten BDA

Fotos:
LEICHT

Google Earth:

ST. QUIRIN, München

Um das Pfarrzentrum St. Quirin wieder zu einem einladenden Mittelpunkt des Aubinger Gemeindelebens zu machen, wurde es zwischen 2018 und 2020 umfassend umgebaut und modernisiert. Der Erweiterungsbau in Holzbauweise verbindet nun erkennbar die sakralen und weltlichen Zentren der Pfarrei – Kirche und Gemeindezentrum – und integriert dabei nahtlos den Pfarrheim-Bestand, insbesondere den alten Pfarrsaal. Durch eine veränderte Flächennutzung sowie große, bodentiefe Fenster gewann das Pfarrheim dabei deutlich an Raum und an Helligkeit.



Bauherr:
Erzbischöfliches Ordinariat, München

Architekt:
uns architekten, München

Fotos:
Edzard Probst, LEICHT

Kloster Beuerberg

KLOSTER BEUERBERG, Eurasburg

Das Kloster Beuerberg – ehemaliges Augustiner-Chorherren-Stift und Kloster der Salesianerinnen – wird seit 2020 umfassend umgebaut und saniert, inklusive seiner ehemaligen Klosterkirche St. Peter und Paul. Da der weitläufige Gebäudekomplex unter Denkmalschutz steht, muss die Sanierung äußerst behutsam und größtenteils unter Verzicht auf neue Bauteile erfolgen.

Um unnötige Verstärkungsmaßnahmen an Deckenkonstruktionen zu vermeiden und den historischen Bestand so zusätzlich zu schonen, wurden experimentelle Traglastuntersuchungen durchgeführt.



Bauherr:
Erzbischöfliches Ordinariat München

Architekt:
DAI DORN ARCHITEKTEN INGENIEURE, München

Fotos:
LEICHT