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07/2016

Liebe Kunden, Partner und Kollegen,

 

kurz vor dem Sommerloch präsentieren wir Ihnen noch eine kleine Auswahl an aktuellen Projekten, die wahlweise uns, unseren Bauherren, einer Fachjury oder eben allen zusammen besonders viel Freude bereitet haben – und hoffentlich auch sie erfreuen können. Von ETFE über Glas bis hin zu Beton ist mal wieder alles dabei.

Viel Spaß mit unserem neuen Newsletter und einen tollen Sommer 2016 wünscht Ihnen

Ihr LEICHT-Team

 

LEICHT GmbH, LEICHT France SAS, LEICHT USA Inc. und LEICHT physics GmbH

 

 


Der Adler ist gelandet

DÜNN und LEICHT verpassen mexikanischem Estadio Cuauhtémoc („Landender Adler“) ausgewählte ETFE-Fassade; Fachzeitschrift Steel Construction veröffentlicht Projektbericht

 

 

Wer hätte das gedacht: Da realisieren die Leichtbauspezialisten DÜNN Lightweight Architecture aus Mexiko und LEICHT die erste gemeinsame Stadionfassade, und wie wird das Ergebnis? Nicht nur dünn. Nicht nur leicht. Sondern dünn und leicht. Und äußerst beliebt.

Das 51.000 Sitze fassende Fußballstadion mit seiner mehrfarbigen, einlagigen ETFE-Folien-Fassade wurde jetzt von 40.000 Usern der Online-Publikation stadiumdb.com sowie einer internationalen Fachjury in die Top 5 der schönsten neuen Fußballstadien des letzten Jahres gewählt.

 

Spannende Details zur Planung und Lösung der außergewöhnlichen Stadionfassade hat die verantwortliche LEICHT-Ingenieurin Mónica Aracil Llinares nun in einem Projektbericht für die aktuelle Ausgabe der Stahlbau-Fachzeitschrift Steel Construction zusammengefasst. Co-Autoren waren Lutz Schöne und Florian Weininger.

Das nach dem letzten aztekischen Herrscher benannte Estadio Cuauhtémoc wurde im vergangenen November fertiggestellt und feierlich eröffnet.

 

Zum kostenlosen Artikel „A new ETFE façade creates a landmark for Puebla F.C.“,
Steel Construction, 9 (2016), Ernst & Sohn

 

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Bauherr: Bundesstaat Puebla, Mexiko

Architekt und Auftraggeber: Dünn Leightweight Architecture, Mexiko

Fertigstellungsjahr: 2015

Fassadenfläche: 28 600 m2

Fotos: Dünn Leightweight Architecture



Rock on

TETRARC Architekten und LEICHT France gewinnen Wettbewerb für „Le Forum" in Vauréal; LEICHT France übernimmt Tragwerks- und Fassadenplanung

 

 

Seit über zwei Jahrzehnten deckt das Veranstaltungszentrum „Le Forum" in Vauréal an der nordwestlichen Peripherie von Paris den lokalen Bedarf an Alternative Rock und Independent Kultur – mit über 100 Konzerten und Ausstellungen pro Jahr, und Acts von Fozzy über Asian Dub Foundation bis hin zum ehemaligen Deep Purple und Black Sabbath – Mitglied Glenn Hughes.

20 Jahre Rock gehen an niemandem spurlos vorüber. Da eine Renovierung des Gebäudes jedoch teurer als ein Neubau wäre, rief die Stadt Vauréal einen Architekturwettbewerb aus. Den Siegerentwurf lieferten die TETRARC Architekten aus Nantes. Sie entwarfen auf 2.000 m² ein Veranstaltungszentrum, das seinen standesgemäß runtergerockten Vorgänger wie eine geöffnete Hand umfasst. Die geschwungene Glasfassade des 5-stöckigen Neubaus und ihr integriertes Holztragwerk entstanden dabei in Zusammenarbeit mit dem LEICHT France-Ingenieur Antoine Fouchier.

Die gläserne Fassade legt sich über ihr klar strukturiertes, hölzernes Tragwerk wie eine langgezogene Schallwelle über einen trockenen, repetitiven Beat. Der intelligenten Verteilung von Low-E-Glas-Elementen verdankt sie dabei eine bemerkenswerte Energieeffizienz.

Das neue „Le Forum" wird bis zu 700 Besucher fassen – doppelt so viele wie sein Vorgänger. Ein Musikengpass während der Bauzeit ist übrigens nicht zu befürchten. Das alte Gebäude soll erst abgerissen werden, wenn das neue Veranstaltungsgebäude komplett fertiggestellt ist, voraussichtlich 2019. Auf der freiwerdenden Fläche sollen dann ein überdachter Vorplatz und ein Amphitheater im Grünen entstehen.

Als Wettbewerbsgewinner wurden die TETRARC Architekten und LEICHT France mit der Umsetzung beauftragt.

 

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Bauherr und Auftraggeber: Stadt Vauréal, Frankreich

Architekt: TETRARC, Nantes, Frankreich

Fertigstellungsjahr: 2019

Fläche: 2 000 m²

Fotos: TETRARC

 

 


Ausgezeichnete Sichtbeton-Fassade
LEICHT macht Sichtbeton-Fassade zur tragenden Konstruktion - und vice versa;

Haus für Geoinformation gewinnt „Wettbewerb für gute Baugestaltung“

 

 

ESRI Inc. ist ein US-amerikanischer Softwarehersteller von Geoinformationssystemen mit Sitz in Kalifornien, Marktführer seiner Branche und betreibt an die 100 Handelsbüros weltweit.

 

Vergangenes Jahr erweiterte das Unternehmen seine deutsche Niederlassung in Kranzberg bei Freising. Um Platz für weitere Büros, Schulungs- und Besprechungsräume und eine Cafeteria zu schaffen, entwarfen die Dominikus Stark Architekten aus München einen im Erscheinungsbild monolithischen Baukörper, bestehend aus drei massiven Betonquadern.

 

Für das Tragwerk des fugenlosen Sichtbetonbaus zeichnete LEICHT-Ingenieur Marcel Enzweiler verantwortlich. Und der ließ sich etwas einfallen: So setzt die Fassade aus hellem, mit Isar-Kies und in Handarbeit veredeltem Sichtbeton nicht nur einen spannenden Akzent zu den drei bereits bestehenden Firmengebäuden in Holzbauweise, sondern bildet gleichzeitig die tragende Konstruktion des Gewerbebaus. Da sie somit allen Witterungen und Temperaturen ausgesetzt ist, waren spezielle Berechnungen hinsichtlich ihrer Stabilität, Dauerhaftigkeit und Dämmung notwendig.

 

Und diese zahlten sich aus: Anfang des Jahres ging der Sichtbeton-Monolith beim vom Landratsamt und der Kreishandwerkerschaft Freising ausgelobten „Wettbewerb für gute Baugestaltung“ als Sieger in der Kategorie Gewerbe hervor – unter anderem wegen seiner funktionalen, wirtschaftlichen und energetischen Qualität.

 

Die preisgekrönten Bauprojekte können noch bis 5. August auf der Wanderausstellung im Rathaus Neufahrn besichtigt werden.

 

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Bauherr: ESRI Deutschland Group GmbH

Auftraggeber und Architekt: Dominikus Stark Architekten GmbH, München

Fertigstellungsjahr: 2015

NGF: 630 m²

Fotos: Michael Heinrich

 

 


OPQIBI-Qualifikation für LEICHT France
LEICHT France erhält OPQIBI-Qualifikation für gängige und komplexe Metalltragwerke und Gebäudehüllen

 

 

OPQIBI ist ein unabhängiges und vom Comité français d'accréditation anerkanntes Institut zur Zertifizierung von Ingenieurstätigkeiten. Seit 1969 prüft und zertifiziert das Institut sowohl die fachliche Kompetenz als auch die Projektabwicklung beratender und ausführender Ingenieure, um öffentlichen und privaten Auftraggebern bei der Auswahl und Vergabe ingeniöser Leistungen größtmögliche Sicherheit bezüglich Qualität und Prozessen zu bieten.

 

LEICHT France erhielt die OPQIBI-Qualifikation für gängige und komplexe Metalltragwerke und Gebäudehüllen bereits zu Beginn des laufenden Jahres.

 

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